- TitelHochwasserrückhalt durch naturnahe Waldwirtschaft und Kleinrückhalte
- Verfasser
- ErscheinungsortTrippstadt
- Verlag
- Erscheinungsjahr2007
- Illustrationen8 Abb., 22 Lit. Ang.
- MaterialArtikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
- Standardsignatur12142
- Datensatznummer200146579
- Quelle
- AbstractZur Quantifizierung des Hochwasser dämpfenden Effekts der naturnahen Waldbewirtschaftung wurde das 4,2 km2 große Untersuchungsgebiet Holzbach eingerichtet. Leider trat während der Projektlaufzeit kein Hochwasserereignis auf, so dass hinsichflich einer entsprechenden Wirkungsabschätzung auf die internationale Literatur zurückgegriffen werden musste. Hieraus lassen sich zwar zahlreiche qualitative Hinweise entnehmen, jedoch ist dadurch eine Quantifizierung dieser Wirkung nur sehr eingeschränkt möglich. Dies unterstreicht den bestehenden Forschungsbedarf und die Notwendigkeit entsprechend langfristig angelegter Messprogramme. Dagegen lassen sich mittels Simulationsrechnungen konkrete Aussagen zur Effizienz von dezentralen Kleinrückhalten machen (eingestaute Waldwegedämme, ehemalige Fischteiche o.a.), deren Umsetzung im Oberen Bliesgebiet (8,44 km2) derzeit zur Genehmigung ansteht. Z.B. wären dadurch Scheitelabminderungen von etwa 33 % beim (dort knapp 20-jährlichen) Dezemberhochwasser von 1993 zu erwarten. Entsprechende Ergebnisse eines Upscalings auf das gesamte Blies- und Primsgebiet (1.890 km2 bzw. 734 km2) liegen zwischen ca. 3 % und 14 %.
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- Klassifikation
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