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  • Titel
    Inverse Ermittlung bodenhydraulischer Eigenschaften bei einem Säulenexperiment
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Irdning
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    6 Abb., 3 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13060
  • Datensatznummer
    200146498
  • Quelle
  • Abstract
    Vollautomatische profilierende FDR-Systeme für die Messung des Bodenwasseranteils wurden bisher hauptsächlich in der Bewässerungssteuerung eingesetzt. Das gegenständliche Laborexperiment soll zur Klärung beitragen, ob diese - in Kombination mit anderen Bodeninformationen und Pedotransferfunktionen - auch zur Abschätzung der Sickerwasserrate oder der Verdunstung geeignet sind. Hierzu wurde ein lufttrockener sandiger Lehmboden in einer Säule mit 38 cm Durchmesser 50 cm hoch eingebaut, mit jeweils 5 Tensiometern und Sensoren bestückt und in zwei Wochen im März 2006 eine Bewässerungshöhe von 179 mm aufgebracht. Im Weiteren wurde die Säule gegen Verdunstungsverluste abgedeckt. Als untere Randbedingung wurde das Druckpotenzial mit Saugkerzen vorerst auf Atmosphärendruck konstant gehalten und der Unterdruck jeweils nach Erliegen der Zuströmung in Stufen von 1,0œ~104 Pa erhöht. Die bisherige Auswertung der Messwerte über einen Zeitraum von rund 5 Monaten liefert eine brauchbare Abschätzung der Summenlinie des Sickerwassers, jedoch eine unzureichende Aussage über den stündlichen Fluss.