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  • Titel
    Die tatsächliche Frequentierung von Borkenkäferschlitzfallen durch die Ameisenbuntkäfer Thanasimus formicarius, Thanasimus rufipes und Thanasimus pectoralis (Cleridae) sowie Borkenkäfer (Scolytidae)
  • Paralleltitel
    The really frequency of Ant Beetles, Thanasimus formicarius, Thanasimus rufipes, Thanasimus pectoralis (Cleridae), and bark beetles (Scolytidae) in bark beetle traps = La frequentation effective des pieges a fentes pour scolytes par les clairons Thanasimus formicarius, Thanasimus rufipes et Thanasimus pectoralis (Cleridae) ainsi que par les scolytes (Scolytidae)
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    4 Abb., 1 Tab., 34 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200146292
  • Quelle
  • Abstract
    Es werden Ergebnisse von Untersuchungen zu Borkenkäferprädatoren in Wäldern von Pinus sylvestris und in Wäldern von Picea abies präsentiert. Dabei wurde einerseits mit handelsüblichen Borkenkäferschlitzfallen und andererseits mit Borkenkäferfallen, die die gefangenen Insekten töten, gearbeitet. In den Tötungs-Fallen wurden wesentlich mehr Thanasimus formicarius und Thanasimus rufipes gefangen als in den handelsüblichen Fallen. Teilweise wurden in den Tötungs-Fallen auch mehr Borkenkäfer gefangen. Die Ameisenbuntkäfer (Thanasimus spec.) frequentieren Borkenkäferfallen deutlich häufiger und haben höhere Latenzdichten als bisher angenommen. Die Nebenwirkungen von Borkenkäferbekämpfungen auf Thanasimus spec. sind deshalb höher als bisher einzuschätzen. Andererseits erwachsen aus den erhöhten Latenzdichten auch Optionen für naturnahe biologische Waldschutzmaßnahmen. Bei den Borkenkäfern wird eine bisher unbekannte Kommunikation zwischen gefangenen und anfliegenden Käfern vermutet.