Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Schließung von Lückenindikationen - eine Erfolgsgeschichte
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2008
  • Illustrationen
    3 Abb., 10 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4699
  • Datensatznummer
    200146288
  • Quelle
  • Abstract
    Durch die obligatorische Zulassung der Pflanzenschutzmittel 1968 entstanden Lückenindikationen, die den legalen Anbau von anbaumäßig kleinen Kulturen wie Gemüse und Beerenobst durch die fehlende Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland gefährdeten. Durch verschärfte Bedingungen für die Zulassung ab 1986 und dem damit verbundenen Wegfall zahlreicher Mittel sowie durch die Einführung der Indikationszulassung ab 2001 erhöhte sich die Zahl der Lückenindikationen in großem Maße. Dank der anfänglichen Bemühungen des amtlichen Pflanzenschutzdienstes der Länder, der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und des damaligen Bundesgesundheitsamtes konnten einige Lücken geschlossen und das Problem der Lückenindikationen im Bewusstsein des Pflanzenschutzes erhalten werden. Durch die Gründung des Arbeitskreises Lückenindikationen (AK LÜCK) 1993 und die verbesserte Zusammenarbeit mit den Zulassungsbehörden und auch den Firmen wurden weitere gute Ergebnisse erzielt. Der Durchbruch gelang mit Inkrafttreten des Genehmigungsverfahrens nach Paragraf 18 des Pflanzenschutzgesetzes und der folgenden beispielhaften Zusammenarbeit zwischen den Landes- und Bundesbehörden, den Industriefirmen und den Beufsverbänden, so dass das Problem wohl prinzipiell gelöst ist, doch als Daueraufgabe bestehen bleibt.