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  • Titel
    How does Thlaspi goesingense accumulate heavy metals?
  • Paralleltitel
    Wie akkumuliert Thlaspi goesingense Schwermetalle?
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    4 Abb., 2 Tab., 20 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    753
  • Datensatznummer
    200145552
  • Quelle
  • Abstract
    Trotz zahlreicher Untersuchungen ist bis heute nicht geklärt, ob Akkumulatorpflanzen in der Lage sind, schwermetallkontaminierte Böden nachhaltig zu sanieren. Unter diesen Akkumulatorpflanzen findet sich auch Thlaspi goesingense, das mit Hilfe der Lichtmikroskopie und der Rasterelektronenmikroskopie untersucht wurde, um festzustellen, wie die Pflanze Schwermetalle speichert. Im Fokus des Interesses ist das Element Nickel, da T. goesingense als Ni-Hyperakkumulator in zahlreichen Studien beschrieben ist. Das konnte auch in vorliegender Arbeit bestätigt werden. Als Depots mit hoher Speicherkapazität für Nickel werden die großen Epidermiszellen der Blätter angesehen. Eine Ausnahme bilden die Blätter der Blütenstandsachse: Diese haben einen relativ hohen Nickelgehalt, aber nur wenige große Epidermiszellen. T. arvense, eine nicht schwermetallresistente Pflanze, besitzt dagegen keine großen Epidermiszellen in den Blattorganen. Offenbar werden die Schwermetalle (Nickel und Zink) nach der generativen Phase vermehrt in jene Organe verlagert, die am Ende der Vegetationsperiode abgeworfen werden. Auf diese Art und Weise kann der Schwermetallgehalt in der Pflanze deutlich reduziert werden.