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  • Titel
    Phosphoreintrag in den Waginger-Tachinger See (Bayern) : Phosphorkonzentration und Phosphorfracht in Bächen
  • Paralleltitel
    Phosphorus Input in Lake Waginger-Tachinger See (Bavaria): Phosphorus Concentration and Phosphorus Load in Brooks
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Petzenkirchen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    8 Abb., 3 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13590
  • Datensatznummer
    200145093
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen des INTERREG IIIA-Projektes "SeenLandWirtschaft" wurden zeitliche, räumliche und ursächliche Aspekte der Höhe von Phosphorfracht und -konzentration im Einzugsgebiet des Waginger-Tachinger Sees untersucht. Hierzu wurden in den Jahren 2004/2005 Abflussmessungen und Analysen der Phosphorkonzentration an Bächen durchgeführt, um die vorhandenen Daten zu ergänzen. Der durchschnittlich tolerierbare Phosphoreintrag beträgt für den Waginger See 6-7 t.a-1 (0,7-0,9 kg.ha-1.a-1) und müsste um ein Drittel bis die Hälfte reduziert werden, da derzeit im Mittel 10-12 t jährlich (1,1-1,4 kg.ha-1.a-1) in den See gelangen. Der Tachinger See erhält derzeit 1 t.a-1 (0,4 kg.ha-1.a-1), in etwa die Menge Phosphor, welche er verträgt. Am mobilsten war der Phosphor während Hochwasserereignissen. Gehäuft traten diese im Frühjahr (März) zur Zeit der Schneeschmelze auf. Das Ausbringen von phosphorhaltigem Dünger zu dieser Zeit wird kritisch bewertet. Die höchsten Konzentrationen und Frachten wurden im Einzugsgebiet Waginger See in den Oberläufen der Bäche gemessen. Die Renaturierug dieser oft begradigten, künstlich eingetieften und ihres Gehölzsaumes beraubten Bachabschnitte welche durch Drainagewasser oder Zwischenabfluss gespeist werden und die Anlage eines Pufferstreifens wird als Maßnahme zu Verringerung dieses Eintrags vorgeschlagen. Auch bei Hochwasser war Erosion nicht die Hauptursache des Phosphoreintrags.