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  • Titel
    Praktische Waldökologie im Schulumfeld : Zum Anspruchsniveau eines geografischen Beitrags
  • Paralleltitel
    Practical forest ecology in school surroundings: On the professional standard of a geographical contribution.
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    15 Abb., 3 Tab., 57 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200144577
  • Quelle
  • Abstract
    In einem fächerverbindenden Schulprojekt zur Waldökologie beanspruchten der Biologie- und Chemieunterricht die "harte" ökologische Analyse von Vegetation und Boden. Der Geografie wurde der Beitrag "Bäume als Gestaltungselement" zugeordnet, eine didaktische Belanglosigkeit angesichts des Anspruchs der Schulgeografie als geoökologisches Zentrierungsfach. Diese Arbeit stellt für den Oberstufenunterricht ein geografisches Unterrichtsmodul zur Waldbodenversauerung vor, das sowohl den inhaltlichen und methodischen Standards der Geoökologie wie auch den empirischen Befunden der Lehr-Lernforschung entspricht. Kern des Unterrichtsmoduls ist die geoökologische Geländearbeit im Teutoburger Wald (Sandsteinkamm) mit schulgemäßen Messungen von Regen-, Boden- und Quellwasserproben. Die zugrunde liegenden geografischen Paradigmen werden ausführlich erläutert und mit denen der Biologie und Chemie verglichen. Die dokumentierten und ökosystemar diskutierten Ergebnisse werden integriert in die waldökologische Zustandsphase der Kryptopodsolierung mit tiefreichender Bodenversauerung und Aluminium-Auswaschung. Darüber hinaus werden folgende didaktisch relevante Problemfelder reflektiert: Geografisches Erkenntnisinteresse, Lernervorstellungen, Anschluss an Alltagswelt, wissensorientierte Umweltbildung. Mit dem skizzierten Anspruchsniveau erweist sich die Geografie als gleichwertiger Partner in einem interdisziplinären Schulprojekt zur Waldökologie.