Titel
Greifvögel und Jagd : Zu Fragen der Prädation und der Akzeptanz
Verfasser
Erscheinungsort
Linz
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Illustrationen
10 Abb., 2 Tab., zahlr. Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
13724
Datensatznummer
200143924
Quelle
Abstract
Mehr als 10 Greifvogelarten stehen auf der Roten Liste Österreichs (Frühauf 2005). Während sich Arten wie Mäusebussard oder Turmfalke erholt haben, sind die Rohrweihen- und Habichtbestände in Oberösterreich wieder rückläufig. Von den 6 ehemals heimischen Adlerarten hat nur der Steinadler eine lebensfähige Population. Mit Greifvögeln haben manche Bevölkerungsgruppen noch immer Akzeptanzprobleme. Bestrebungen, "Raubvögel" zu schützen, reichen teilweise mehrere Hundert Jahre zurück, aber das Image dieser Beutegreifer ist nicht bei allen Menschen gut. Es erscheint nicht zielführend, bestehende Konflikte zu ignorieren. Vielmehr gilt es, eine Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd zu erreichen. Wir müssen auch die Zusammenhänge zwischen Räuber und Beute noch viel besser verstehen, was hilfreich sein wird, konkrete Lösungen zu finden, mit denen sowohl Menschen als auch Greifvögel leben können.