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  • Titel
    Steinschlagschutz "X-treme"
  • Paralleltitel
    Rock fall control extreme
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zell am See
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    8 Abb., 3 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10094
  • Datensatznummer
    200143618
  • Quelle
  • Abstract
    In der Sektion OÖ hat die Errichtung von Verbauungssystemen zum Schutz vor Stein- und Blockschlägen eine lange Tradition. Wurde noch zu Beginn mittels stahlgepanzerten Lawinenstützweken versucht, austretende Steinschlagereignisse abzufangen, so begann bereits Ende der 80er-Jahre die Ära der flexiblen Steinschlagbarrieren in Drahtseilnetzbauweise. Nach anfänglichem Probelauf in der Entwicklung diverser "Eigenbauweisen" fanden aufgrund von Erfahrungen und Abschätzungen vor Ort Drahtseilnetzwerke mit Energieaufnahmekapazitäten von 350 kJ lange Zeit ihre Anwendung. Ende der 90er-Jahre lösten nach durchgeführten Steinschlagsimulationen und Berechnungen hochenergetische Steinschlagschutzsysteme die "350 kJ-Einheitsverbauung" ab und dynamische Verbauungstypen mit Energieaufnahmen bis zu 3.000 kJ schützen seither Infrastruktureinrichtungen und dicht besiedelte Ortsteile im Inneren Salzkammergut sowie im Atterseegebiet. Dies soll exemplarisch anhand von 3 Beispielen aufgezeigt werden.