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  • Titel
    Ein Beitrag zur Kenntnis der Trockenwälder und wärmeliebenden Waldgesellschaften Süddeutschlands
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1954
  • Illustrationen
    18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4513
  • Datensatznummer
    200142718
  • Quelle
  • Abstract
    1. Bei den Trockenwäldern des Untersuchungsgebietes lassen sich zwei natürliche Waldgesellschalten (Assoziationen) - die Buchenheidewälder (Lithospermeto-Fagetum) auf Kalkstein und Dolomit und die Eichen-Elsbeerenwälder (Lithospermeto-Quercetum) auf Keuper - unterscheiden, die in verschiedenen Ausbildungen auftreten. 2. Die meisten bisher auf Kalkstein des Untersuchungsgebietes beschriebenen Steppenheidewälder (Querceto-Lithospermetum) bilden nur schmale Randzonen oder Durchdringungen von Buchenwäldern mit offener Steppenheide und können nicht als eine selbständige Assoziation oder Subassoziation im Sinne der Montpellierschen pflanzensoziologischen Schule betrachtet werden. 3. Natürliche Kiefern-Steppenheidewälder (Cytiseto-Pinetum) konnten im Untersuchungsgebiete nicht beobachtet werden, bei den Trockenwäldern mit Kiefer handelt es sich fast ausschließlich um Aufforstungen. 4. Auf nicht zu trockenen Sonnenhängen mit Kalkgestein ist der wärmeliebende Buchenwald (Lathyreto-Fagetum lithospermetosum) verbreitet, der in mehreren Ausbildungen auftritt. 5. Bei der Aufforstung der Ödlandflächen auf Kalk hat sich die einheimische Kiefer gut bewährt, doch müßte zur Wiederherstellung des ursprünglichen Landschaftsbildes wenigstens ein Teil der Kiefernbestände in Laubholz zurückgeführt werden, wobei neben der Buche besonders Elsbeere, Mehlbeere und andere Holzarten der Trockenwälder mit berücksichtigt werden sollten.