Titel
Vegetation und Diasporenbank des Bodens aufgelassener Äsungsflächen
Verfasser
Erscheinungsort
München
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Illustrationen
6 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200142706
Quelle
Abstract
Offenland in Wald geht zurück auf die Bewirtschaftungsaufgabe von Äsungsflächen. Ein instabiles Stadium zwischen Kleegras-Kultur und Brache besitzt dabei ein Höchstmaß an floristischer Artenvielfalt, hervorgerufen durch den Einfluss des Wildes und die Effekte nachlassender Düngung. Was passiert mit der Vegetation, wenn die Standorte brachfallen? Ein Vergleich der historischen Flora aus der Samenbank des Bodens mit der aktuellen Vegetation ergab einen Anstieg der Artenzahl von 29 auf 50. Auf Brachen vergleichbaren Alters zeigten sich verschiedene Sukzessionsstadien. Nicht das Alter der Brache ist für die Artenvielfalt entscheidend, sondern ein Zusammenspiel aus Einwanderungspotenzial, Störungsintensität und Düngungszustand des Bodens.