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  • Titel
    Der Marginalisierung entgegenwirken: Nachhaltige Entwicklung der Berglandwirtschaft
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    4 Karten, 20 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14457
  • Datensatznummer
    200142497
  • Quelle
  • Abstract
    Viele Länder haben die Bedeutung ihrer Berggebiete erkannt und für die Erschließung der regionsspezifischen Potentiale entsprechende sektorale Politiken entwickelt. Manche innovative Maßnahmen suchen die neuen, sozialen Bedürfnisse, die vor allem von außen an die Berggebiete herangetragen werden, zu berücksichtigen. Die Fallstudie, wie auch Ergebnisse anderer internationaler Untersuchungen, unterstreichen die Bedeutung der ländlichen Potentiale als für die Allgemeinheit wichtige Güter. Allen diese n Potentialen gemein sind ihre Einzigartigkeit, ihre Unumkehrbarkeit und ihre Fragilität (OECD 1999). Berggebiete weisen ein für sie jeweils charakteristisches Muster von lokalen Stärken auf, das in Hinblick auf die natürlichen, soziokulturellen und ökonomischen Gegebenheiten sehr unterschiedlich sein kann. Die wirtschaftliche Situation ist in den peripheren Regionen meist besonders ungünstig. Deswegen ist in diesen entlegenen Regionen zur Bekämpfung von Marginalisierung ein Zusammenwirken von Marktmechanismen und öffentlichen Maßnahmen vordringlich. Für eine erfolgreiche Regionalentwicklung in den Berggebieten müssen einerseits über lokale Akteure die jeweiligen Potentiale einer Region erschlossen werden, andererseits bedarf es dafür aber auch entsprechender Rahmenbedingungen und politischer Instrumente. Ein integrierter, multisektoraler Ansatz erscheint daher am besten geeignet für die Lösung der Probleme und die soziökonomische Entwicklung der Berggebiete.