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  • Titel
    Die Auswirkungen des Klimawandels im Mitteldeutschen Trockengebiet auf den Bodenwasserhaushalt und ihre Konsequenzen für die Landnutzung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Halle/Saale
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    1 Abb., 3 Tab., 37 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15736
  • Datensatznummer
    200142380
  • Quelle
  • Abstract
    Der vor sich gehende, eine überraschende Eigendynamik annehmende Klimawandel erfordert in allen Bereichen der Gesellschaft ein unverzügliches Handeln. Um wirksame Anpassungsstrategien erarbeiten zu können, macht sich eine Diagnose der Klimaänderungen des zurückliegenden Jahrhunderts erforderlich. Insbesondere die Bodenwasserhaushaltskomponenten reagieren außerordentlich empfindlich auf Änderungen des atmosphärischen Strahlungs-, Feuchte- und Wärmeangebots. Die in diesem Zusammenhang für das Mitteldeutsche Trockengebiet unter Zuhilfenahme des komplexen Was-serhaushaltsmodells von J. u. G. MÜLLER durchgeführten Untersuchungen können nur ein kleiner Baustein zur Charakterisierung der in Abhängigkeit vom Klimawandel ablaufenden Veränderungen innerhalb des Wirkungskomplexes "Boden-Pflanze-Atmosphäre" sein. Ein wichtiges Ergebnis der Untersuchungen stellt unter ande-rem die Aussage dar, dass sich das Auftreten des in % nutzbarer Feldkapazität ausgedrückten Bodenwasservorratsminimums in der Aus-schöpfungsschicht eines Grasbestandes im Zeitraum von 1901 bis 2000 auf einen durchschnittlich späteren Termin verschoben hat. Während für die erste Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts als mittlerer Termin der 206. Tag seit Jahresbeginn errechnet wurde, ergab sich für das Auftreten des Bodenwasservorratsminimums in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im Mittel der 223. Tag des Jahres. Der Unterschied von 17 Tagen erscheint beträchtlich.