Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Mythos Artenarmut – Biodiversität von Buchenwäldern
  • Paralleltitel
    Low species diversity of beech forests – a myth
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    5 Tab., 34 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200141761
  • Quelle
  • Abstract
    Die Vielfalt der Buchenwälder offenbart sich in der Vielfalt der Strukturen und Kleinbiotope, in der Vielfalt der Stand©orte, hängt wesentlich von der historischen Kontinuität und dem Vorhandensein von Zerfallsphasen, Alt- und Totholz ab. Davon hängt auch die Zusammensetzung der Wirbellosenfauna ab. Buchenwälder beherbergen zahlreiche saprophage (inkl. xylobionte) und zoophage Tierarten. Mit Werten zwischen 10 % und 20 % der Arten des regionalen Artenpools sind Buchenwälder für den Erhalt dieses Faunenteils in Mitteleuropa von herausragender Bedeutung. Phytophage sind dagegen in Buchenwäldern arten©ärmer vertreten. Nach neueren Untersuchungen wird allein die Zahl der Tierarten in Buchenwäldern auf rund 6000 Arten geschätzt, mit einem hohen Anteil von Käfern, Fliegen und Mücken. Lebensraumtradition und Strukturreichtum sind Faktoren, die maßgeblich die Artenvielfalt unserer Buchenwälder bestimmen und daher bei der Ausweisung von Schutzgebieten und ihrem Management Berücksichtigung finden müssen.