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  • Titel
    Erster Nachweis von Chalara fraxinea T. Kowalski sp. nov. in Deutschland - ein Verursacher neuartiger Schäden an Eschen
  • Paralleltitel
    First record of Chalara fraxinea J. Kowalski sp. nov. in Germany - a new agent of ash decline
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    4 Abb., 17 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4699
  • Datensatznummer
    200141665
  • Quelle
  • Abstract
    Seit mehreren Jahren werden in Deutschland und einigen angrenzenden europäischen Ländern zunehmend Schäden an Eschen (Fraxinus spp.) im Wald- und Flurgehölz sowie in Baumschulen festgestellt. Dabei sind sowohl Jungpflanzen als auch ältere Bäume auf verschiedenen Standorten betroffen. Die Symptomatik äußert sich vorwiegend in Welkeerscheinungen, vorzeitigem Blattfall und einem auffälligen Wipfeltriebsterben in Verbindung mit Rindennekrosen ohne Schleimfluss. Unterhalb der absterbenden oder abgestorbenen Rinde nimmt der Holzkörper mitunter eine schwache, vom Jahrringverlauf unabhängige Verbräunung an. Der Krankheitsprozess ist häufig chronisch und kann bei jungen Bäumen auch letal verlaufen. Die Ursachen werden mehrheitlich in abiotisch prädisponierenden (Trockenheit, Frost, wechselnde Winterwitterung) und biotisch verstärkenden (Schwächeparasiten) Schadfaktoren gesehen. Unklarheit besteht über die Bedeutung der nachgewiesenen Pilzarten. In Deutschand wurde neben einer Reihe bereits länger bekannter Schaderreger nunmehr erstmalig der kürzlich beschriebene Hyphomycet Chalara fraxinea T. Kowalski sp. nov. aus dem Xylem erkrankter Eschen isoliert, welcher z. B. in Polen und Schweden als primärer Verursacher der Schäden angesehen wird.