Titel
Praktische Erfahrungen beim "Mechanisierten Felsvortrieb"
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1973
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200140962
Quelle
Abstract
Die Einführung der Tieflochbohrung hat auch im Forstwegebau zu einer Revolutionierung der Bohr- und Sprengtechnik geführt, die Felsbauweise wesentlich beschleunigt und rationalisiert und schließlich der Forstaufschließung ganz andere Möglichkeiten und neuen Auftrieb gegeben. War bisher der Kompressor ein Zusatzgerät zur Schubraupe und hatten Sprengmeister und Mineure mit Handbohrhämmern nur Nebenfunktionen, so ist nun die Bohrmaschine der Planierraupe gleichgestellt, ja der zum Maschinisten avancierte Sprengmeister diktiert das Tempo! Längere Felsbaustellen werden nun nicht mehr im „aussetzenden Betrieb", das heißt durch systematisches Vorsprengen mittels Kompressoren, Handbohrhämmern und langen Druckrohrleitungen bewältigt, sondern im alternierenden Einsatz zweier Großmaschinen, der Planierraupe und der Bohrmaschine, wodurch es im reinen Felsterrain zu täglichen Vortriebslängen von 40 bis 60 Metern kommen kann. Damit ist nun auch der Felsabbau vollmechanisiert.