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  • Titel
    Technik der Walddüngung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1974
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017
  • Datensatznummer
    200140904
  • Quelle
  • Abstract
    Die Durchführung der Düngung im Gebirgswald ist zwar nicht leicht und auch nicht billig; richtig geplant und richtig ausgeführt kann sie aber auch im schwierigen Gelände eine vorzügliche Maßnahme sein, um erkrankte Böden zu sanieren und die Leistungsfähigkeit der Waldbestände nachhaltig und entscheidend zu verbessern. In den nachstehenden Ausführungen werden neben den Vorzügen der einzelnen Ausbringungsverfahren auch ihre Nachteile aufgezeigt, weil auch die Kenntnis der Nachteile und Schwierigkeiten wichtig ist, damit Fehler und Rückschläge vermieden werden können. Ein absolutes Bestverfahren gibt es nicht. Die jeweilige Situation eines Betriebes, seine Geländelage und seine Finanzlage, das Arbeitskräftepotential und konjunkturelle Belange sowie Belange des Umweltschutzes werden ausschlaggebend für die Wahl des Verfahrens sein. Für den Kleinbetrieb kann die händische Düngerausbringung nach wie vor die beste Methode sein; in befahrbaren Lagen und Beständen werden nach Möglichkeit Streugeräte, eventuell auch Verblasegeräte am vorteilhaftesten zur Anwendung kommen. Im nichtbefahrbaren Gelände bzw. im Großbetrieb wird der Düngerausbringung von der Luft aus größte Aufmerksamkeit zuzuwenden sein. Eine Verbesserung der Ausbringungstechnik ist gerade im Gebirgswald dringend notwendig, weil die Ausbringungskosten die Gesamtdüngungskosten besonders im unwegsamen Gelände sehr stark belasten.