Titel
Drei Jahre großflächige Fichtenblattwespenbekämpfung mit Malathion ULV in der Steiermark
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1975
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200140740
Quelle
Abstract
Die "Kleine Fichtenblattwespe" tritt im Bezirk Radkersburg nachweislich seit dem Anfang der fünfziger Jahre als Dauerschädling in variierender Befallsstärke an Fichten aller Altersklassen und in allen Bestandesformen auf. Die Vitalitätsschwächung der Altbestände — in denen die Bekämpfung des Schädlings vom Boden aus nie möglich war — nach rund 20jährigem Befall machte Sanierungsmaßnahmen notwendig, um eine Uebervermehrung von Borkenkäfern hintanzuhalten. Eine großflächige Behandlung — und nur eine solche erschien zielführend — mit lang wirksamen Insektiziden, wie sie bis dahin erfolgreich gegen Blattwespen angewendet wurden, kam aus landschafts- und besitzstrukturellen sowie aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. Es wurde daher 1971, unter Anleitung und ständiger Mitarbeit von Dipl.-Ing. Schmutzenhofer von der Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien, auf einer geschlossenen Fläche von rund 400 ha ein Bekämpfungsversuch mit Malathion, einem rasch abbauenden Phosphorpräparat, unternommen.