Titel
Umwandlung von Strauchflächen : Ein Überblick über die Situation im Burgenland, in Niederösterreich und in Oberösterreich
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1975
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200140697
Quelle
Abstract
Um einen Ueberblick über die "Staudenwald"-Umwandlung in Oesterreich zu erhalten, wurden in alle Bundesländer gleichlautende Fragebogen mit dem Ersuchen ausgesendet, sie möglichst ausführlich zu beantworten. Da sich ein Teil der Antworten fast wörtlich deckte, dies besonders bei den Bekämpfungsmethoden, beim Einsatz von Herbiziden, bei Kostenvergleichen usw., werden bei den folgenden Beiträgen nur mehr jene Punkte behandelt, die — für die einzelnen Bundesländer charakteristisch — nicht in dem Beitrag von Engert aufscheinen. Aehnlich wie für die Steiermark werden bei den Flächenausmaßen Schätzwerte angegeben, die weit über den von der Oesterreichischen Forstinventur ermittelten Werten liegen. So wird die Strauchwaldfläche Niederösterreichs mit ungefähr 10.000 ha geschätzt, wobei die Alm- und Weideflächen, welche mit Sträuchern zuwachsen, nicht berücksichtigt sind. Aus dem Burgenland werden 6.500 ha gemeldet, Oberösterreich bleibt mit 1.800 ha im Rahmen der Inventurwerte. Als Gründe für diese Abweichungen gelten wohl dieselben, wie sie Engert anführt; dazu dürfte noch die Schwierigkeit kommen, die Betriebsarten der Oesterreichischen Forstinventur (BA 2 — Wirtschaftswald—Ausschlagwald und BA6+7 — Strauchflächen) in allen Fällen in der Natur auseinanderzuhalten. Es könnten also bei den Strauchflächen auch Niederwälder, die manchmal von den Strauchflächen kaum zu unterscheiden sind, mitberücksichtigt worden sein.