Titel
Untersuchungen über die Schaftform der Waldbäume
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1929
Illustrationen
13 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
627
Datensatznummer
200140186
Quelle
Abstract
1. Der Baumschaft ist in allen Teilen ein Träger gleichen Biegungswiederstandes. Hieraus ergeben sich nachstehende Folgerungen: 2. Wenn man die durch den Stammfuß hervorgerufene Durchmesservergrößerung außer acht läßt, sind die echten und absoluten Formzahlen lediglich von der Form der Krone und vom Kronenprozent abhängig. 3. Zur genauen Formzahlenermittlung ist theoretisch die Messung von mindestens drei über dem Stammfuß gelegenen Durchmessern erforderlich. 4. Bei Messung nur eines Durchmessers über dem Stammfuß müssen wir mit Fehlern von +/- 10% der Formzahl rechnen. 5. Der Durchmesserquotient d1/2 / d 1/4 = q 2/1 gibt nur geringe theoretische Abweichungen von +/- 3%, obwohl nur zwei Durchmesser gemessen wurden. 6. Wenn die Kronenform und das Kronzenprozent als Funktion der Höhe einen Verlauf zeigt, der sich der Form einer allgemeinen parabel nähert, dann kann näherungsweise, sowohl für den Mittelstamm als auch für den Bestand, die Masse, Grundfläche und Formzahlen als eine parabolische Funktion der Höhe gesetzt werden. 7. Aus den zur Aufstellung von Wuchsgesetzen aufgenommenen Stammanalysen lassen sich jene Abweichungen auf rechnerischem Weg ermitteln und beseitigen, die durch eine dem durchschnittlichen Wachstumsgang nicht konforme Kronenausbildung her vorgerufen wurden. Die Ausgleichung erstreckt sich daher nur auf mehr weniger unvermeidliche Beobachtungsfehler.