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  • Titel
    Grundwasserschutz durch intensivierte Biomassenutzungen : Ein Praxisversuch zum Stickstoffexport aus dem Klever Reichswald
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    6 Abb., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200140133
  • Quelle
  • Abstract
    Unter dem Klever Reichswald werden ca. 8 Mio m3 Grundwasser für die Wasserversorgung im Raum Kleve und Goch gewonnen. Den Brunnen aus landwirtschaftlichen Flächen und Gartenbau zuströmendes Wasser weist z.T. sehr hohe Nitratgehalte (>100 mg/l) auf. Ein hochwertiges Trinkwasser kann nur bereitgestellt werden, wenn es mit dem derzeit gering mit Nitrat belasteten Wasser unter den Waldflächen gemischt wird. Da jedoch weiterhin große Mengen Stickstoff über die Atmosphäre in die Wälder eingetragen werden, ist zu befürchten, dass die Aufnahmefähigkeit der Waldökosysteme für Stickstoff demnächst erschöpft sein wird und dann Stickstoff in hohen Konzentrationen in Richtung Grundwasser verlagert wird. Um diese Gefahr zu mindern, ist in Absprache mit den örtlichen Wasserwerken vorgesehen, durch erhöhte Biomassenutzungen Stickstoff als Vorsorgemaßnahme aus dem Klever Reichswald zu "exportieren".