Titel
Weiterentwicklung GIS-kompatibler Prognosemodelle für Waldenergieholz auf der Grundlage forstlicher Inventur- und Planungsdaten
Paralleltitel
Further development of GlS-compatible estimation-models for forest energy wood based on forest inventory- and planning-data
Verfasser
Erscheinungsort
Alfeld
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Illustrationen
4 Abb., 2 Tab., 34 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
2754
Datensatznummer
200139966
Quelle
Abstract
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Interesses an Waldholz als regenerativer Energieträger verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, eine praxisnahe und plausible Methode zur Ermittlung eines aktualisierbaren, regionalisierbaren und räumlich ausreichend differenzierten Waldenergieholzpotenzials herzuleiten Die Ergebnisse sollen als Datengrundlage in ein Geographisches Informationssystem (GlS) integriert werden können, um Informationen bezüglich der räumlichen Verteilung von Waldenergieholz im Untersuchungsgebiet zu erhalten. Anhand eines Testlaufs wurde die Funktionalität dieser Methode geprüft. Als Datengrundlagen dienen in der hier entwickelten „Freiburger Methode" zum einen die Betriebsinventurdaten einzelner Forstbetriebe und zum anderen die Nutzungsansätze der auf diesen Strukturdaten aufbauenden Forsteinrichtung (Stratenplanung). In der weiteren Datenverarbeitung wird, ausgehend von den Nutzungsansätzen der Forsteinrichtung und pauschalen Mengenabschlägen aufgrund technischer Einschränkungen, der potentielle Energieholzanf'all in den einzelnen Forstbetrieben auf Ebene der Behandlungstypen (= Unterstraten: Jungbestandspflege, Durchforstung, Vorratspflege, Zieldurchmesserernte, Schirmhieb/Räumung, Dauerwald) in den jeweiligen Waldentwicklungstypen (= übergeordnete Straten) ermittelt. Hierbei werden zwei Aushaltungsvarianten zugrunde gelegt: eine „herkömmliche" Aushaltungsvariante und eine Stammholz-PLUS"-Variante. Die „herkömmliche" Aushaltungsvariante stellt den konservativen Weg dar, der das Ziel hat, die Aushaltung hinsichtlich stofflicher Verwertungsmöglichkeiten zu maximieren. Nur der „Rest" wird als Energieholzaufkommen betrachtet.