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  • Titel
    Das auetypische Wasserregime als Grundlage für eine Reaktivierung von Auen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    1 Abb., 1 Tab., 8 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    200138558
  • Quelle
  • Abstract
    Der auetypische Wasserhaushalt bietet aufgrund seiner zahlreichen Wohlfahrtswirkungen wie beispielsweise zum naturnahen Hochwasserschutz, zum mengenmäßig ausgewogenen und qualitativ besseren Wasserhaushalt, zur Versorgung mit Sauerstoff und essentiellen Nährstoffen sowie zur Umwandlung von überschüssigem Nitrat und Ammonium in unschädlichen molekularen Stickstoff große Vorteile für Landschaftspflege, Naturschutz und Nutzung. Diese natürlichen Wohlfahrtswirkungen wurden vor allem durch den Staustufenbau und die Ableitung erheblicher Anteile von Flusswasser für die Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft dauerhaft beeinträchtigt. Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Auebedingungen sind in Staustufenbereichen stark eingeschränkt und dort häufig nicht mehr möglich, weil die Beeinträchtigungen irreversibel sind. Dennoch wird entlang von Staustufen eine partielle Reaktivierung von funktionalen Abläufen der Aue dringend erforderlich, um im Rahmen des Hochwasserschutzes weitere Beeinträchtigungen für die Aue zu vermeiden. Neben allgemein gehaltenen Vorschlägen werden auch konkrete Hinweise zur partiellen Wiederbelebung der Rheinaue unterbreitet.