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  • Titel
    Wuchs- und Ertragsleistung von Herkünften der Betula platyphylla Sukaczev var. japonica (Miq.) Hara auf norddeutschen Standorten
  • Paralleltitel
    Growth traits and yield of Betula platyphylla Sukaczev var. japonica (Miq.) Hara provenances on sites in Northern Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    10 Abb., 5 Tab., 30 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8541
  • Datensatznummer
    200138544
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen von Untersuchungen über die Eignung fremdländischer Gehölzarten für mitteleuropäische Standorte wurde die ostasiatische Birkenart Betula platyphylla var. japonica auf Versuchsflächen Anfang der 1960er Jahre angebaut. Das Saatgut von 131 Einzelbaumabsaaten aus insgesamt 29 Herkünften, die 10 Saatgutzonen angehören, kam ausschließlich aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet auf den japanischen Inseln Hondo und Hokkaido. Die Auswertung der in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gelegenen Versuchsflächen führte zu den folgenden Ergebnissen. B. platyphylla var. japonica ist in der Jugend sehr raschwüchsig. Das Wachstum wird stark vom Standort beeinflusst. Zwischen den Saatgutzonen bestehen zum Teil deutliche Unterschiede im Austrieb und im Wachstum, nicht jedoch in der Stammform der Herkünfte. Die Japanische Birke vermochte im Gegensatz zu den asiatischen Birkenarten B. maximowicziana und B. ermanii auch auf geringer nährstoffversorgten Böden gut zu gedeihen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass B. platyphylla var. japonica eine hinsichtlich der Nährstoff- und Wasserversorgung relativ anspruchslose Baumart ist, die allerdings bisher keinen Eingang in die deutsche Forstwirtschaft gefunden hat. Bedeutung könnte sie künftig in der Hybrid-Züchtung erlangen, um die wachsende Nachfrage nach holzartiger Biomasse für eine nachhaltige stoffliche und energetische Verwendung zu decken.