Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Besteuerung österreichischer Forstbetriebe im internationalen Vergleich
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Illustrationen
    2 Abb., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017
  • Datensatznummer
    200138512
  • Quelle
  • Abstract
    Die Besteuerung ist gewiß eines der wirksamsten politischen Instrumente des Staates; nicht nur zur Deckung des Geldbedarfs, sondern ebenso zur Durchsetzung sozial- und wirtschaftspolitische Zielsetzungen haben im Laufe der Jahrzehnte zu neuen Steuern, zu geänderten - meist höheren - Steuersätzen und auch zu einer Fülle von Steuerbefreiungen und Steuernachlässen geführt. Einmal beschlossene Ordnungssteuern und Sonderbestimmungen wurden aus fiskalischen oder politischen Gründen meist nicht mehr beseitigt, auch wenn die ihnen zugrundeliegenden Zielsetzungen nicht mehr gegeben waren, ja oft sogar neuen Zielen diametral entgegenstanden. In solchen Fällen wurden und werden eher neue Steuern festgesetzt. Das Steuersystem wird dadurch immer komplizierter und unübersichtlicher. Es ist also kein Wunder, wenn der Ruf nach Steuerreform immer wieder laut wird. Derzeit scheint dieses Problem durch die Arbeiten der "großen Steuerreformkomission" besondere Akualität zu haben. Der Forstpolitiker erwartet sich von einer Steuerreform eine Waldbesteuerung, die den forstpolitischen Zielsetzungen entspricht oder zumindest nicht entgegenwirkt. Unter diesem Aspekt dürfte es zweckmäßig sein, über die Grenzen unseres Landes zu blicken. Ein ideales, fiskalischen und forstpolitischen Zielen in gleicher Weise dienendes Steuersystem werden wir zwar sicher in keinem Land finden; der Vergleich der unterschiedlichen Systeme läßt jedoch Anregungen für Reformen erwarten.