Titel
Anlage von Auwald durch Umbau von Hybridpappelbeständen am nördlichen Oberrhein
Paralleltitel
Restoring of alluvial forests through transformation of poplar forests in the northern Upper-Rhine
Verfasser
Erscheinungsort
Alfeld
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Illustrationen
5 Abb., 18 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4354
Datensatznummer
200138199
Quelle
Abstract
Die Bedeutung der Stieleiche am Aufbau Oberrheinischer Hartholzauenwälder aus der Sicht des Naturschutzes wird beschrieben. Seit 1985 wurden in dem Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue auf 87,5 ha mit Hybridpappel ein Baumartenwechsel durch Voranbau von Stieleichen eingeleitet. Aus Gründen der Risikostreuung erfolgten die Pflanzungen über einen langen Zeitraum. Nach Absenkung des Bestockungsgrades auf weniger als 30% werden rund 400 Eichen je ha mit einer Größe von mehr als 150 cm in die entstandenen Lücken gepflanzt. Einzelschutz- und Pflegearbeiten in den Folgejahren unterbleiben. Der Anwuchserfolg liegt bei 80 bis 90 %. Größere Ausfälle gibt es nach Eisgang oder längeren Hochwasserphasen im Folgejahr der Pflanzung. Das beschriebene Verfahren eignet sich unter den gegebenen standörtlichen Bedingungen zur Auwaldinitialisierung auf mit Pappeln bestockten tiefliegenden Hartholzaustandorten in der rezenten Rheinaue.