Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Wie die Ökologische Flächenstichprobe zum Monitoring gentechnisch veränderter Organismen beitragen kann
  • Paralleltitel
    How the German Ecological Area Sampling Programme can contribute to the monitoring of genetically modified organisms
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    2 Abb., 2 Tab., 11 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200137773
  • Quelle
  • Abstract
    Mit dem Konzept der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS) können wichtige Prüfpunkte des GVO-Monitoring erfasst werden. Darüber hinaus kann die ÖFS als Referenzsystem für spezifische Untersuchungen beim kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen dienen. Wir stellen insgesamt 7 Umsetzungsmodule vor, die eine umfassende Grundlage für ein GVO-Monitoring bieten. Wichtige Teile des ÖFS-Konzepts würden über eine Erhebung von Flora und Vegetation, Brutvögeln, Tagfaltern und Laufkäfern in Offenbiotopen sowie von Biotoptypen (Modul 2, 3, 4 und 7) umgesetzt werden. Die Analyse der Verbreitung von Transgenen sowie Populationskartierungen (Modul 1) stellen spezifische Erweiterungen hinsichtlich des GVO-Monitorings dar. GVO-Prüfpunkte für die Bereiche Boden und Gewässer (Modul 5 und 6) sind grundsätzlich über eine entsprechende Erweiterung des ÖFS-Konzepts realisierbar. Aus Kostengründen ist zu prüfen, inwieweit die erforderlichen Beobachtungsparameter bereits in bestehenden Messnetzen erhoben werden bzw. diese erweitert werden können. Die Realisierung von fünf wichtigen Modulen des GVO-Monitoring über eine Umsetzung von Teilen des ÖFS-Konzepts sowie des Transgen-Screenings würde jährlich ca. 1,64 Mio. EUR kosten. Da hiermit auch wichtige Teile eines bundesweiten Biodiversitätsmonitoring umgesetzt sind, entfällt auf GVO-spezifische Teile des Monitoring nur ein geringer Anteil der Kosten.