Titel
Flora und Ökologie des Hochmoores „Schwarzes Moos"
Paralleltitel
Flora and ecology of the ombrogenic fen "Schwarzes Moos"
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
4 Abb., 2 Tab., 27 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
753
Datensatznummer
200137469
Quelle
Abstract
Das Hochmoor „Schwarzes Moos" im nordwestlichen Waldviertel in Niederösterreich wurde durch Abtorfung und Aufforstung größtenteils zerstört. Heute beschränkt sich die Moorvegetation auf die nähere Umgebung einiger Torfstiche, deren Umgebung zum Teil ruderalisiert ist. Bei regelmäßigen Begehungen von 2001 bis 2005 haben wir Topographie, Flora, Vegetation sowie pedologische und hydrologische Parameter der erhaltenen Moorteile erfasst. Wir beschäftgien uns besonders mit der Frage, inwieweit der kleine Moorrest seine charakteristische Artenzusammensetzung in einer weitgehend zerstörten Umgebung bewahren kann. Obwohl Moor- und Ruderalflora stellenweise eng nebeneinander wachsen, bleibt doch eine deutliche Trennung erhalten. Bis auf einen einzigen Torfstich konnten keine Hinweise auf eine nennenswerte Eutrophierung oder ein Eindringen standortsfremder Arten in den erhaltenen Moorrest gefunden werden. Obwohl der "Schwarze Moos" heute nicht besonders artenreich ist, beherbergt es doch einige in Österreich extrem seltene Arten wie Ledum palustre. Außerdem konnten einige zoologische Raritäten gefunden werden, wie etwa die letzte Moorfroschpopulation des Waldviertels, die allerdings hochgradig bedroht ist.