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  • Titel
    Epiphytische Flechten in den Tannenwäldern am Taubenberg
  • Paralleltitel
    Epiphytic lichens in fir forests at the Taubenberg
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Weihenstephan
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Illustrationen
    1 Abb., 5 Tab., 28 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15369
  • Datensatznummer
    200136617
  • Quelle
  • Abstract
    Die tannenreichen Wälder des Taubenbergs wurden stichprobenhaft auf epiphytische Flechten (und Moose) untersucht, wobei getrennte Listen für die unterschiedlichen Baumarten (Tanne, Buche, Fichte und Nebenbaumarten) sowie die unterschiedlichen Standorte angefertigt wurden. Insgesamt wurden 47 epiphytische Flechtenarten und 41 epiphytische Moosarten gefunden, von denen jeweils 19 bzw. 10 Arten auf den Roten Listen verzeichnet sind. Zudem wurden vier lichenicole und ein hepaticoler Pilz notiert. Die Tanne stellte sich (im Untersuchungsgebiet) als wichtigster Trägerbaum für epiphytische Flechten heraus, während die Buche in der Regel mehr epiphytische Moose trug. Die Fichte spielt als Trägerbaum für Epiphyten in dieser Höhenlage (600-900 m) eine nur geringe Rolle. Das Vorkommen mehrerer zum Teil hochgradig gefährdeter ozeanischer Flechtenarten (Allocetraria oakesiana, Arthonia leucopellaea, Cetrelia cetrarioides, Lobaria pulmonaria, Normandina pulchella, Parmeliella triptophylla) und der Fund des bisher für Deutschland unbekannten lichenicolen Pilzes Milospium lacoizquetae unterstreichen die überregionale Bedeutung der Tannenmischwälder am Taubenberg.