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  • Titel
    Histology of Diplodia pinea in diseased and latently infected Pinus nigra shoots
  • Paralleltitel
    Histologie von Diplodia pinea in geschädigten und symptomlos infizierten Trieben von Pinus nigra = Histologie de pousses de Pinus nigra infectées par Diplodia pinea, de façon latente ou avec symptômes de maladie
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    2 Abb., 40 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200135778
  • Quelle
  • Abstract
    Das Diplodia-Triebsterben ist eine weltweite Krankheit an mehr als 30 Koniferenarten. An nicht-einheimischen, zweinadeligen Pinus-Arten sind die Symptome besonders ausgeprägt. Typisch sind verkürzte nekrotische Nadeln und Triebe und eine allgemeine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Diplodia pinea, der Erreger der Krankheit, kann gelegentlich latent in scheinbar gesunden diesjährigen Trieben von symptomlosen und erkrankten Bäumen nachgewiesen werden. Auch die Endknospen können latent besiedelt sein. In dieser Arbeit wurde die Histologie latenter Infektionen in Pinus nigra untersucht. Es wurden gesunde, kranke und und latent infizierte Gewebe analysiert. Zur Unterscheidung Diplodia-freier, gesunder Gewebe von scheinbar gesunden, latent besiedelten Geweben kam eine zum spezifischen Nachweis von D. pinea entwickelte nested-PCR Methode zum Einsatz. Latente Infektionen von D. pinea kamen in der äusseren Rinde insbesondere in der Nähe der Knospenschuppen der Kurztriebe vor. Im Gegensatz dazu waren erkrankte Triebe bereits kurz nach Erscheinen der ersten Symptome ganz vom Myzel des Pilzes durchwuchert. Die Bildung von nekrophylaktischem Periderm in zwei der latent infizierten Triebe zeigte, dass diese Wirtsreaktion das Vorkommen latenter Infektionen erklären könnte. Die Infektion latent infizierter Endknospen schien von den distalen Knospenschuppen der Seitenknospen des endständigen Knospenbüschels und nicht direkt vom angrenzenden Trieb her zu erfolgen. In symptomlosen, PCR-negativen Trieben konnte nie Pilzmyzel nachgewiesen werden.