- TitelPhytoremediation zur Sicherung und Sanierung von Kontaminationen aus der carbo- und petrolchemischen Industrie
- Verfasser
- ErscheinungsortOldenburg
- Verlag
- Erscheinungsjahr1999
- Illustrationen2 Abb., 9 Lit. Ang.
- MaterialArtikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
- Standardsignatur14488
- Datensatznummer200135298
- Quelle
- AbstractNach 2-jähriger Bepflanzung von mit Kohlenwasserstoffen hochangereicherten Bodensubstraten konnte eine deutliche Reduzierung des MKW-Gehaltes festgestellt werden. Dabei wurde mit Hilfe der Pflanzen eine Förderung der Umsetzungsprozesse im Vergleich zur Nichtbepflanzung erreicht. Die Verringerung der gemessenen MKW-Gehalte betrug im Vergleich zum Ausgangswert bis zu 90%. Die Abbaurate war im 2. Jahr der Bepflanzung geringer als zu Beginn der Versuchsreihen. Ursächlich dafür kann der Sauerstoffeintrag beim Versuchsansatz (Herstellung des Boden/Bitumengemisch) sein. Das erklärt auch die hohen Abbauraten in den nicht bepflanzten Gefäßen. Der Bepflanzungseinfluss zeigte sich desweiteren an der ermittelten mikrobiellen Biomasse. In allen Varianten wiesen die bepflanzten Varianten höhere Cmic-Werte auf als die entsprechenden nicht bepflanzten Vergleichsvarianten. Die damit erhöhte mikrobielle Aktivität führte zu einer beschleunigten Umsetzung der Kohlenwasserstoffe im Boden. Auch in Versuchen mit den anderen eingangs erwähnten Pflanzenarten sind ähnliche Tendenzen erkennbar, darüber soll zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden.
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