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  • Titel
    Der Einfluss der Presse auf die öffentliche Meinung zur CO2-Konzentration in der Atmosphäre
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Bern
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    15568
  • Datensatznummer
    200135093
  • Quelle
  • Abstract
    Medieneffekte gehören zu den umstrittensten Themen in den Sozialwissenschaften. Angesichts der Allgegenwart der Massenmedien geht der gesunde Menschenverstand davon aus, dass sie bedeutende soziale und politische Wirkungen haben. Der Nachweis dieser Wirkungen ist aber für die Sozialwissenschaften sehr schwierig. In diesem Kapitel wird anhand der Problematik der Kohlendioxid-Konzentration (CO2) in der Atmosphäre versucht, die Wirkung von Presseartikeln mit einem sozialwissenschaftlichen Experiment in «quasi-natürlicher Umgebung» nachzuweisen. Aufgrund der Resultate dieses Experiments können wir mit einiger Sicherheit feststellen, dass die Medien weitverbreitete Lerneffekte in Bezug auf die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ausgelöst haben. Diese Effekte erweisen sich allerdings als selektiv, umkehrbar und nicht sehr präzis. Meinungsänderungen sind schliesslich kaum durch die Medien allein zu bewerkstelligen, schon gar nicht gezielte Effekte in einer bestimmten Richtung.