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  • Titel
    Erhaltung gefährdeter Herkünfte von Baumarten : In anderen Ländern gang und gäbe, bei uns noch wenig bekannt : Samengärten in Bayern
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    2 Abb.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13612
  • Datensatznummer
    200135061
  • Quelle
  • Abstract
    Samengärten (Samenplantagen) von Forstpflanzen dienen der Baumschulwirtschaft zur Deckung des Saatgutbedarfs. In Bayern gibt es derzeit 51 Samengärten auf einer Gesamtfläche von 90 Hektar, zumeist angelegt für spezielle Herkünfte wie auch Sträucher. Damit ist ihr Anteil ansgesprochen gering, liegt der Schwerpunkt im Freistaat doch in der Beerntung von 5.800 zugelassenen Erntebeständen mit rund 75.000 Hektar Fläche. Andere, insbesondere nordeuropäische Staaten, gewinnen dagegen das Saatgut ihrer Hauptbaumarten fast ausschließlich aus Samengärten (Finnland > 2.000 ha). An eine derartige Entwicklung ist in Bayern derzeit nicht gedacht. Bedrohte Populationen bewahren und forstwirtschaftlich wertvolles Saatgut bereithalten sind die Hauptaufgaben der Samengärten.