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  • Titel
    Ansätze einer Prioritätensetzung im internationalen Naturschutz im Kontext des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt
  • Paralleltitel
    Towards priority setting in international nature conservation within the context of the Convention on Biological Diversity
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Stuttgart
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    3 Abb., 24 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200134003
  • Quelle
  • Abstract
    Um das Ziel einer signifikanten Reduzierung der Verlustrate an biologischer Vielfalt bis 2010 zu erreichen, müssen Prioritäten gesetzt werden, um die verfügbaren (finanziellen) Ressourcen effektiv und effizient zu nutzen. Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) führt Kriterien zur Identifizierung von Komponenten von biologischer Vielfalt auf, die wichtig für ihre Erhaltung und nachhaltige Nutzung sind. Es sind mehrere Ansätze entwickelt worden, um Länder, Regionen oder Gebiete auszuwählen, die zur Erreichung dieses Ziels auf globaler Ebene am wichtigsten sind. Hierbei sind eines oder mehrere Kriterien biologischer, ökonomischer oder politischer Art verwendet worden - so etwa Artenreichtum, Endemismus, Bedrohung, Repräsentativität, Intaktheit, Wert, Machbarkeit, Kosteneffezienz. Die dargestellten Konzepte decken nur bestimmte Aspekte der biologischen Vielfalt ab. Daher ist eine Kombination mehrerer Kriterien notwendig. Jedoch ist das Festsetzen von Prioritäten nur der erste Schritt. Nach der Beantwortung der Fragen "Was?" und "Wo?" ist es wichtig, auch auf die Frage des "Wie?" bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt eine Antwort zu finden.