Titel
Régéneration des espèces ligneuses dans les forêts alluviales rhénanes à bois dur en Alsace : stratégies des espéces, facteurs écologiques
Paralleltitel
Verjüngungssituation der Hartholzaue der elsässischen Rheinauewälder: Faktoren, Strategien
Verfasser
Erscheinungsort
Freiburg im Breisgau
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
5 Abb.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
14878
Datensatznummer
200133229
Quelle
Abstract
Die Verjüngungsphase ist von zentraler Bedeutung für die langfristige Walddynamik, denn sie legt die zukünftige Bestandesstruktur fest. Im Rheinauewald ist es heute besonders notwendig, den Verjüngungsprozess zu verstehen, insbesondere weil in zahlreichen Projekten die Standortsverhältnisse der Uferwälder großer Flüsse erhalten oder wiederhergestellt werden sollen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, Auswirkungen der ausbleibenden Überflutungen auf die Dynamik der Verjüngung der Gehölze der Hartholzaue zu analysieren. Zu diesem Zweck wurden untersucht: die Schritte und Komponenten des Verjüngungsprozesses (Ausbreitung der Samen, Aufbau von Samenbanken, Aufkommen des Jungwuchses); die Diversität aller beteiligten Kompartimente ( Floristische Zusammensetzung, Artdiversität, Häufigkeitsverteilung); ferner die Faktoren, die den Verjüngungsprozess steuern (Hochwässer, Licht, Böden, Verbiß). Die Ergebnisse werten die zwischen 1997 und 1999 gesammelten Daten aus: Befunde zum Samenflug während der ganzen Dreijahresperiode; Samenbankergebnisse 1997 und 1998; Aufnahmen der Vegetation1998 in drei Hartholzauenwaldkomplexen des französischen Rheinwaldes, nämlich im Wald auf der Insel Rheinau (Überflutungsbereich), im Wald von Erstein (seit 40 Jahren ausgedeicht) und im Wald auf dem Dachsenkopf ( seit 130 Jahren ausgedeicht). In allen Fällen sind die heutigen hydrologischen Bedingungen das Ergebnis der Flussbaumaßnahmen im Rhein zwischen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der 1970er Jahren.