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  • Titel
    Risk from Sirococcus conigenus to understory red pine seedlings in northern Wisconsin
  • Paralleltitel
    Sirococcus conigenus – ein Risiko für Pinus resinosa - Sämlinge in der Unterschicht von Kiefernwäldern im nördlichen Wisconsin = Risques associés à Sirococcus conigenus pour les semis de pins rouges du sous-bois dans le Nord du Wisconsin
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    1 Abb., 27 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200133070
  • Quelle
  • Abstract
    Das Interesse an ungleichaltrigen Beständen von Pinus resinosa in der Great-Lakes-Region in Nordamerika war Anlass für eine Untersuchung der möglichen Auswirkungen des Sirococcus conigenus (Syn. S. strobilinus)-Triebsterbens auf Kiefernsämlinge in der Unterschicht. Im Mai 2002 und 2003 wurden einjährige P. resinosa-Sämlinge in einer bald hiebsreifen Kiefernplantage im nördlichen Wisconsin in die Unterschicht eingebracht. Der Standort liegt in einem Gebiet, wo das Pathogen endemisch vorkommt. Das Auftreten von absterbenden Trieben wurde während des Sommers periodisch registriert und alljährlich wurden Sämlinge entnommen und auf das Vorkommen von Triebsterben-Erregern untersucht. Im Herbst 2002 bzw. 2003 wiesen 89 bzw. 98% der Sämlinge Symptome von Triebsterben auf und die meisten Pflanzen begannen abzusterben. Auf fast allen Sämlingen mit Symptomen wurden Pyknidien von S. conigenus gefunden. Diplodia pinea (Syn. Sphaeropsis sapinea) wurde ebenfalls nachgewiesen, trat aber weniger häufig auf. Pyknidien von S. conigenus kamen tendenziell häufiger an diesjährigen Trieben mit Symptomen vor als an vorjährigen Trieben. Bei D. pinea war das Gegenteil der Fall. Es besteht somit ein Infektionsrisiko für Sämlinge in der Unterschicht, das bei der Umwandlung von P. resinosa-Wäldern in ungleichaltrige Bestände berücksichtigt werden muss.