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  • Titel
    Operational Experiments for Sustainably Managing Forests
  • Paralleltitel
    Großflächige Feldversuche für die nachhaltige Waldnutzung = Etudes en plein champ et sur des surfaces importantes en vue de l'exploitation durable des forêts
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Frankfurt am Main
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    1 Abb., 1 Tab., 56 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200132940
  • Quelle
  • Abstract
    Die klassischen forstlichen Feldversuche wurden angelegt, um die Auswirkungen bestimmter forstlicher Nutzungseingriffe auf das Baumwachstum und die Holzerträge zu untersuchen. Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Waldnutzung haben sich mit der Zeit geändert; sie haben eine Erweiterung erfahren und umfassen heute soziale, ökologische und ökonomische Zielsetzungen. Infolge dieser Entwicklung sind Feldversuche heute in der Regel multi-disziplinär und oft auch großflächig konzipiert. Zahlreiche Wissenschaftler mit unterschiedlichen Erfahrungen beteiligen sich an der experimentellen Manipulation und Datenerfassung in Freilandstudien. Das Ziel ist die Untersuchung neuartiger Waldbauverfahren oder Varianten herkömmlicher Verfahren, unter möglichst operationalen Bedingungen, d.h. auf Flächen, die die Größe der traditionellen Versuchsanlagen zum Teil weit übertreffen. Wir untersuchechen in einer Vielzahl möglicher Reaktionen auf experimentelle Manipulationen, die eine Veränderung der Waldstruktur und -funktion bewirken. Die experimentellen Managementsysteme in den großflächigen Feldstudien werden in der Regel durch interdisziplinäre Teams konzipiert, unter Beteiligung der Natur-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Die Auswertungen beziehen sich nicht nur auf Aspekte der Holzproduktion, sonder auch auf waldökologische und sozialökonomische Perspektiven der Waldnutzung. Im Einzelfall und in der Gesamtheit handelt es sich bei diesen Feldstudien um größere Investionen von Forschungsorganisationen und anderen Geldgebern, die das Ziel verfolgen, nicht nur die Nutzfunktionen der Wälder, sondern auch der zunehmenden Nachfrage nach deren Schutzfunktionen und nach dem Erhalt der biologischen Diversität Genüge zu tun. In einem ersten IUFRO Workshop in Davos/Schweiz (Szaro et al., 2004) und einer darauffolgenden zweiten Konferenz in Portland/Oregon (Peterson und Maguire, 2005) wurden vor allem Erfahrungen im Zusammenhang mit großflächigen Feldversuchen ausgetauscht. Diese Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse der beiden Veranstaltungen zusammen.