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  • Titel
    Cave genesis in the Alps between the Miocene and today: a review
  • Paralleltitel
    Höhlenentstehung in den Alpen vom Miozän bis heute: eine Rückschau = Nouvelles considerations sur la genese des cavites dans les Alpes depuis la Miocene
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    6 Abb., 1 Tab., 53 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    I-13616
  • Datensatznummer
    200132701
  • Quelle
  • Abstract
    Das zunehmend besser werdende Verstehen von höhlenbildenden Prozessen sowie intensive Forschung in alpinen Höhlen während der letzten Dekaden erlauben eine Rückschau auf die Entstehung alpiner Karsthöhlen. Die phreatischen Höhlenteile entwickeln sich nahe des Karstwasserspiegels, der von der Höhenlage der Quelle abhängt. Diese wiederum steht zumeist in Zusammenhang mit dem Talboden. Deshalb sind Höhlen direkt mit der geomorphologischen Entwicklung der Oberfläche gekoppelt und geben die Taleintiefung wieder. Die in den Höhlen enthaltenen Sedimente helfen mit, die morphologische Abfolge und die paläoklimatische Entwicklung zu rekonstruieren. Mehr noch: sie sind die einzigen Mittel, um Höhlen und damit die Landschaftsentwicklung zu datieren. Höhlen entstehen, sobald Kalkstein über den Meeresspiegel gehoben wird und ein hydrographischer Gradient entsteht.