Titel
Cultural and PCR-based detection of Septoria musiva in inoculated hybrid poplar stems
Paralleltitel
Nachweis von Septoria musiva in Hybridpappeln mit Isolierungen und PCR = Détection de Septoria musiva en culture et par PRC à partir de tiges de peupliers hybrides inoculés
Verfasser
Erscheinungsort
Berlin
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
29 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
8320
Datensatznummer
200132690
Quelle
Abstract
Der Pilz Septoria musiva ist aus den Rindennekrosen, die er an Pappelstämmen verursacht, zum Teil schwer isolierbar und seine Persistenz in diesen Nekrosen wurde nur unzureichend untersucht. Zum Vergleich von zwei Nachweismethoden (Isolierungen und PCR) von S. musiva in Nekrosen wurden Stämme des anfälligen Hybridpappelklons NC11505 im August 2003 verletzt und inokuliert. Nach 8, 16, 24 und 32 Wochen wurden 110 inokulierte Stämme und zusätzliche Kontrollbäume entnommen und es wurde versucht, das Pathogen aus der Rinde und dem Holz mit einem semiselektiven Medium zu isolieren. Je 6 Probestücke aus der Rinde und dem darunter liegenden Holz aus einer Hälfte jeder Nekrose wurden für zwei Wochen auf dem Selektivmedium inkubiert bis Pyknidien und Konidien von S. musiva identifiziert werden konnten. Die Anzahl der positiven Nekrosen und der positiven Gewebeproben (bei 6 Isolierungen pro Nekrose) wurde registriert. Bei 70 Nekrosen an Stämmen, die im Oktober 2003 und April 2004 beprobt worden waren, wurde die zweite Hälfte der Nekrose mit einem PCR-Nachweis getestet. Zusätzlich wurden Kontrollbäume untersucht. Hierzu wurden je drei Stücke aus der Rinde und dem darunter liegenden Holz zerkleinert, die DNA extrahiert und anschliessend mit für S. musiva spezifischen Primern aus der ITS-Region der nukleären rDNA amplifiziert. Auch hier wurde die Anzahl positiver Nekrosen und positiver Proben (bei jeweils drei Proben pro Gewebetyp) für jede Nekrose registriert. Bei beiden Nachweismethoden nahm die Anzahl positiver Nekrosen und positiver Proben pro Nekrose mit der Zeit ab. Das Pathogen konnte aber mit beiden Methoden 32 Wochen nach der Inokulation noch bei mindestens 49% der Nekrosen nachgewiesen werden.