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  • Titel
    Hydrodynamische 1D-Modelle als Grundlage für Hochwasserprognose, -management und -analyse
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    6 Abb.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5136
  • Datensatznummer
    200132461
  • Quelle
  • Abstract
    In den vergangenen Jahren wurden numerische 1D-Modelle insbesondere im Bereich der Ermittlung von Anschlagslinien und Überflutungsflächen zunehmend durch 2D-Berechnungen abgelöst. In Spezialbereich, wie z.B. als Teil von Hochwasserprognosesystemen sowie der großräumigen Modellierung von Flussgebieten lösen 1D-Modelle ihrerseits einfachere, z.B. hydrologische Modelle ab, wobei bei diesen Anwendungen schwerpunktmäßig instationäre Betrachtungen unter Einbeziehung komplex vernetzter Zusammenhänge gefordert sind. Bei der großräumigen Betrachtung von Fließgewässern können hydrodynamische 1D-Modelle einen Einblick in Abläufe und Verhältnisse unterstützen, wie er durch einfachere Modelle - z.B. bei Hochwasserprognose und -management - oder aber durch die reine Interpretation von Messwerten alleine - z.B. bei der Analyse von Hochwässern - nicht möglich wäre. Eine zentrale Stärke von hydrodynamischen Modellen liegt in ihrer Performance. Vergleiche mit 2D-Berechnungen zeigen, dass - von lokalen Aussagen abgesehen - auch 1D-Modelle viele der für Hochwasserprävention und -analyse wesentlichen Fragen mit hoher Genauigkeit beantworten. Ein im vorliegenden Beitrag nur am Rande gestreifter Aspekt der überregionalen hydrodynamischen Modellierung von Flusssystemen liegt darin, dass einmal erstellte Modelle für unterschiedlichste Aufgaben genutzt werden können. So wurden und werden z.B. die Modelle für Drau, Inn, Lech, Donau und Enns mit unterschiedlichen Zielsetzungen, und tlw. auch von unterschiedlichen Benutzern eingesetzt. Neben den hier beschriebenen Anwendungen stellt dies ein besonderes Potenzial für Synergien dar.