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  • Titel
    Die Schwarzpappel ( Populus nigra L.) als Nahrungspflanze für Tiere, speziell für Schmetterlinge
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    10 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13466
  • Datensatznummer
    200131787
  • Quelle
  • Abstract
    Die Schwarzpappel (Populus nigra) ist eine kennzeichnende Baumart von Flussauen. Verschiedene biologische Eigenschaften qualifizieren sie als Zielart für zahlreiche Insekten und andere Tiere der Auwälder. In den letzten Jahrzehnten wurde sie recht selten entlang der Zuflüsse zur Donau. Aber in den 1960er und 1970er Jahren ersetzten umfangreiche Pflanzungen Kanadischer Hybridpappeln (Populus x canadensis) ihre früheren Vorkommen. Die wenig spezialisierten Arten von "Pappel-Schmetterlingen" reagierten darauf vorübergehend mit einer starken Zunahme, während die Spezialisten weiterhin abnahmen und verschwanden. Bodennahe Jungtriebe sind bei den Schwarzpappeln offenbar weit bedeutungsvoller als das Blattwerk in den Kronen. Die frühere Niederwaldbewirtschaftung hatte in "Nachahmung" der Wirkungen von Eisgang und frühen Hochwässern diese gefördert. Hybridpappeln und einzelne alte, hoch aufgewachsene Schwarzpappeln reichen daher alleine nicht aus, die vielfältige, mit dieser Baumart verbundene Tierwelt zu erhalten.