Titel
Synthesekraftstoff aus Biomasse : Das Karlsruher BTL-Verfahren
Verfasser
Erscheinungsort
München
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
2 Abb.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200131673
Quelle
Abstract
Das Karlsruher BIOLIQ-Verfahren wird entwickelt, um aus trockener Restbiomasse synthetische Kraftstoffe, d.h. Biokraftstoffe der 2. Generation, herzustellen. Strom und Wärme werden als Nebenprodukte angesehen. Die Entwicklung ist primär auf die Nutzung von relativ preisgünstiger, bisher weitgehend ungenutzter Restbiomasse wie überschüssiges Getreidestroh, Pflegeheu, Restholz, Rinde oder auch Papier/Pappe-Abfälle ausgerichtet. Diese enthalten mehr Asche und Heteroatome als etwa rindenfreies Holz und machen die Entwicklung entsprechend angepasster Verfahren notwendig. Die Biomasse wird zunächst über ein Zwischenprodukt in Synthesegas umgewandelt, aus dem über bekannte chemische Synthesen Kraftstoffe hergestellt werden können.