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  • Titel
    Mit sterilen Pappeln die Auskreuzung in forstliche Ökosysteme verhindern
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Bonn
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13341
  • Datensatznummer
    200131461
  • Quelle
  • Abstract
    Weltweit wurden bisher fast 200 Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten (transgenen) Bäumen durchgeführt. Die eingeführten Gene vermitteln neue Eigenschaften wie beispielsweise veränderte Holz- und Faserqualität oder Resistenzen gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten. Allerdings haben Gehölze eine Besonderheit, die für die Risikobewertung gentechnischer Eingriffe von großer Bedeutung ist: Sie weisen eine extrem lange Lebensdauer auf. Zudem sind die Ausbreitungsgewohnheiten bei Gehölzen vielfältig und noch kaum erforscht. Im Rahmen der Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Gehölze ist eine mögliche Ausbreitung der fremden Gene über die Auskreuzung von Pollen und die Verbreitung von Samen zu berücksichtigen. Um sicherzustellen, dass sich die fremden Gene nicht in natürlichen Waldbaumpopulationen verbreiten, werden am Institut für Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) Sterilitätskonzepte für Gehölze entwickelt.