Titel
Der Eichenprozessionsspinner - seine Lebensweise und die Auswirkungen auf Baum und Mensch
Paralleltitel
The Oak Processionary Moth - its lifestyle and its effects on trees and people
Verfasser
Erscheinungsort
Augsburg
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
10 Abb., 5 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
Standardsignatur
14560
Datensatznummer
200131267
Quelle
Abstract
Seit einigen Jahren ist in Mitteleuropa eine Zunahme der Populationsdichte beim Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoaea processionea L.) zu beobachten, die ursächlich mit warmen und trockenen Jahren und guter Synchronisation des Raupenschlüpfens mit dem Blattaustrieb in Zusammenhang stehen dürfte. Der ökologische Schaden durch Blattfraß der Raupen ist bei Lichtungsfraß oder einem einmaligen Kahlfraß wegen der ausgezeichneten Regenerationsfähigkeit der Eichen gering, wogegen die ab dem dritten Raupenstadium auftretenden Gifthaare für den Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko sind. Als Bekämpfungsmaßnahme ist der Einsatz von biologischen, biotechnischen und chemischen Mitteln möglich, die möglichst vor dem dritten Raupenstadium ausgebracht werden sollten. Alternativ können die Raupennester, in denen auch nach dem Schlüpfen des Schmetterlings die Gifthaare jahrelang erhalten bleiben und mit dem Wind vertragen werden können, mechanisch entfernt werden.