Titel
Der Zielkonflikt zwischen Artenschutz und Verkehrssicherheit - xylobionte Käferarten der FFH-Richtlinie in Bayern
Paralleltitel
Conflict of goals between protection of endangered species and tree safety - wood inhabiting beetle species of the Fauna-Flora-Habitat directive in Bavaria
Verfasser
Erscheinungsort
Augsburg
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
6 Abb., 12 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
Standardsignatur
14560
Datensatznummer
200131264
Quelle
Abstract
In Bayern sind sieben holzbewohnende Käferarten des Anhanges II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie rezent nachgewiesen. Heldbock (Cerambyx cerdo L.), Gestreifter Bergwaldbohrkäfer (Stephanopachys substriatus (Payk.) und Veilchenblauer Wurzelhasschnellkäfer (Limoniscus violaceus (Müll.) sind jedoch nur noch jeweils von einem Fundort bekannt. Das Habitatmanagement für die Totholzbesiedler Scharlachkäfer (Cucujus cinnaberinus (Scop.), Hirschkäfer (Lucanus cervus (L.)) und Alpenbock (Rosalia alpina (L.)) führt kaum zu Konflikten mit der Vekrhssicherungspflicht. Die Entwicklung in lebenden, hohlen Bäumen des Eremiten (Osmoderma eremita (Scop.)) hingegen verursacht die meisten Zielkonflikte zwischen Artenschutz und Verkehrssicherheit. Aufgrund der unterschiedlichen Substratbindung der Arten und ihrer Biologie sind deshalb bei unumgänglichen Eingriffen in das Brutsubstrat differnzierte Lösungsansätze notwendig.