Titel
ÖPUL-Maßnahmen in ihren erosionsvermindernden Auswirkungen
Verfasser
Erscheinungsort
Gumpenstein
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
3 Abb., 5 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
13060
Datensatznummer
200130742
Quelle
Abstract
Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wurde auch das österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL) initiiert. Unter anderen sind auch erosionsvermindernde Maßnahmen Teil des Förderpaketes. Damit wurde zum ersten Mal eine bundesweite Förderung erosionsvermindernder Maßnahmen realisiert. Die in ÖPUL angebotenen Maßnahmen können in solche unterteilt werden, die explizit der Erosionsverminderung dienen sollen. Diese Maßnahmen gehen von der Idee eines Erosionsschutzes durch verbesserte Bodenbedeckung direkt am Schlag aus. Die Wirkung einer verbesserten Bodenbedeckung durch Mulchsaat, Direktsaat oder andere Methoden (Stroh, Rindenmulch, Heu) ist generell als hoch einzustufen, hängt aber von der Dauer ihrer Durchführung ab. Insofern existiert bei einigen der geförderten Maßnahmen (Erosionsschutz im Weinbau) noch Verbesserungspotential. Zusätzlich wird eine Reihe von Maßnahmen gefördert, die nicht direkt als Erosionsschutzmaßnahmen ausgewiesen sind, aber unter Umständen einen positiven Beitrag zum Erosionsschutz leisten können. Die Teilnahme speziell an den direkt zum Erosionsschutz ausgewiesenen Maßnahmen steigt seit ihrer Einführung zwar kontinuierlich an, trotzdem sind in einigen Bereichen (z.B. Erosionsschutz im Ackerbau) weitere Anstrengungen zur Erhöhung der Teilnahmerate notwendig.