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  • Titel
    Occurrence of Cryphonectria hypovirus 1 in the chestnut blight fungus in Macedonia
  • Paralleltitel
    Verbreitung des Cryphonectria hypovirus 1 beim Erreger des Kastanienrindenkrebses in Mazedonien = Incidence de Cryphonectria hypovirus 1 dans l'agent pathogène du chancre de l'écorce du châtaignier en Macédoine
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Berlin
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    2 Abb., 24 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200130672
  • Quelle
  • Abstract
    In Mazedonien wurden Hypovirus-infizierte Stämme von Cryphonectria parasitica, dem Erreger des Kastanienrindenkrebses, zum ersten Mal 1995 identifiziert, mehr als 20 Jahre nach dem ersten Nachweis der Kastanienkrankheit. Zwischen 1995 und 2000 wurden 488 Isolate von C. parasitica an 19 Standorten in ganz Mazedonien gesammelt. Diese Isolate wurden mittels Extraktion von doppelsträngiger RNA (dsRNA) und anschließender Agarose-Gelelektrophorese auf das Vorhandensein von Hypoviren gestestet. In 95 Isolaten aus 8 Subpopulationen wurde dsRNA mit einer Länge von ca. 12 kb gefunden. Am häufigsten traten Hypoviren in den Subpopulationen Skudrinje (63%) und Jepiste (43%) in der Region Debar und in Frangovo (46%) in der Region Struga auf. In den anderen Subpopulationen war die Inzidenz des Hypovirus deutlich kleiner. Eine Auswahl von 27 Hypoviren wurde durch RT-PCR und RFLP Analysen typisiert. Alle 27 Viren wurden dem Cryphonectria hypovirus 1 (CHV-1) und innerhalb von CHV-1 dem italienischen Subtyp (Subtyp I) zugeordnet. Die C. parasitica Stämme, die diese Viren enthielten, zeigten die für CHV-1 Infektionen typische weiße Kulturmorphologie. Die meisten Hypoviren aus Mazedonien hatten identische RFLP Muster wie Hypoviren aus Südeuropa. In weiterführenden Studien werden Hypoviren aus verschiedenen Regionen Mazedoniens auf ihre Eignung für die biologische Kontrolle des Kastanienrindenkrebses geprüft. Erste Feldbeobachtungen zeigten, daßüberall dort, wo CHV-1 vorkommt, auch ausheilende Kastanienrindenkrebse gefunden werden.