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  • Titel
    Estimating Exceedance Frequencies of Extreme River Discharges Using Statistical Methods and Physically Based Approach
  • Paralleltitel
    Berechnung der Überschreitungswahrscheinlichkeit von Extremabflüssen mittels statistischer Methoden auf physikalischer Grundlage
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    5 Abb., 32 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5136
  • Datensatznummer
    200130554
  • Quelle
  • Abstract
    In den Niederlanden wird der Ausbauabfluss des Rheins im Durchschnitt alle 1250 Jahre überschritten. Schätzwerte für den Ausbauabfluss erhält man derzeit durch Passung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen und Extrapolationsmethoden. Dazu benötigt man verlässliche und homogene Beobachtungsdaten. Leider erstrecken sich jedoch Abflussreihen nur über begrenzte Beobachtungszeiträume. Daher ergeben verschiedene Wahrscheinlichkeitsverteilungen ganz unterschiedliche Extrapolationen, und die goodness-of-fit-Tests zur Erstellung einer passenden Wahrscheinlichkeitsverteilung sind üblicherweise nicht zielführend, zumal die Beobachtungsreihen kurz sind und die über das Verhalten des Einzugsgebiets Auskunft gebenden physikalischen Daten nicht mitberücksichtigt werden. Daher werden in den Niederlanden neue Methodiken untersucht. Diese beziehen sich einerseits auf eine neue statistische Extrapolationsmethode nach Bayer, die Unsicherheiten der Statistik einbezieht, andererseits wird an einer Methodik gearbeitet, die eine bessere Basis zur Berücksichtigung des physikalischen Verhaltens des Einzugsgebiets unter meteorologischen Extremverhältnissen liefert. Diese neuen Entwicklungen bilden zusammen mit den gängigen Extrapolationsmethoden das Thema der vorliegenden Arbeit.