Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Der alte Obermicheldorfer Kalk-Steinbruch - ein Muster an "Selbst-Renaturierung"
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Linz
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    39 Abb., 4 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13724
  • Datensatznummer
    200130177
  • Quelle
  • Abstract
    Auf den ersten Blick ist nichts Besonderes zu erkennen. Ein schlichter Hügel, bewachsen mit Fichte, Buche, Esche, einigen Birken und Weiden, etlichen Sträuchern. Stellenweise steht klassischer Fichtenforst, dann zeigt sich ein Ansatz von Wildnis. Dickicht mit den Lianen der Waldreben. Im Gelände zeichnet sich ein alter Weg ab, dem wir folgen. Dann die Reste eines betonierten Fundamentes, manche größtenteils vom Laub bedeckt, mit Moosen bewachsen. Die einst strenge geometrische Linienführung einer technischen Einrichtung wird nach und nach durch eine offensichtliche "Unordnung" kaschiert, geschaffen von der Natur. "Hier hat die Seilbahn gestanden für den Abtransport des Materials - die Verbindung vom ursprünglichen Steinbruch mit Kalkofen zur kremsseitig gelegenen Steinbruch-Erweiterung". Bald verrät auch die Geländemorphologie, dass hier nicht nur natürliche Kräfte am Werk waren bei der Gestaltung der Landschaft. Eine steile Felswand, darüber eine schmale Verebnung, darüber die Kuppe des so genannten Humsenbauernkogels, des vor fast 80 Jahren aufgelassenen Obermicheldorfer Kalksteinbruches.