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  • Titel
    Wir brauchen differenzierte Konzepte im Waldnaturschutz : Es gibt sie doch - die guten und die schlechten Wälder
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    2 Abb., 19 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200129895
  • Quelle
  • Abstract
    Das integrative Konzept einer naturnahen Forstwirtschaft auf ganzer Fläche zur Erfüllung der Vielzahl von Waldfunktionen kann nicht infrage gestellt werden. Viele Untersuchungen in Europa (s. Literatur) haben jedoch gezeigt, dass die Fauna und Flora unserer Wälder auf den meisten Flächen durch den wirtschaftenden Menschen stark verändert und reduziert ist. Während wir uns in Mitteleuropa gerne als Erfinder der Nachhaltigkeit feiern, werden wir vom anderen Ende des Planeten völlig anders beurteilt, wie es das Zitat des Australiers Grove zeigt: „Saproxylic Insects and the unsustainable Management of Forests: A 5.000-Year European Experiment“. Um einem weiteren Artenschwund entgegenzutreten, bedarf es im Waldnaturschutz dringend eines differenzierten Konzeptes. Wichtige Weiser zur Identifikation wertvollster Waldlebensräume sind dabei so genannte „Urwaldreliktarten“, für die erstmals eine Deutschlandliste mit 115 Arten erstellt wurde.